Zapfwellengetriebe - Übersetzungsgetriebe zum Antrieb von Hydraulikpumpen

Zapfwellengetriebe sind die Schnittstelle zwischen einem Zapfwellenabtrieb eines Traktors, Unimogs oder sonstigem Trägerfahrzeug und einem hydraulischen Anbaugerät. Die häufigste Verwendung von Zapfwellengetrieben ist die Übersetzung der Abtriebsdrehzahl der Zapfwelle von 540 Umdrehungen auf 2040 Umdrehungen. Das Übersetzungsverhältnis beträgt dann 1:3,8.

Wenn Sie ein Zapfwellengetriebe mit Pumpe kaufen wollen, müssen Sie wissen welche Ölmenge Sie benötigen. Natürlich ist auch die Leistung Ihres Traktors wichtig. Wenn die benötigte hydraulische Leistung des Anbaugerätes größer ist als die Leistung des Antriebsmotors würgt das den Motor ab. Gerne helfen wir Ihnen bei der richtigen Auswahl eines Zapfwellengetriebes mit Hydraulikpumpe.
 
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Zapfwellengetriebe - Häufig gestellte Fragen

Was muss ich beim Kaufen eines Zapfwellengetriebes beachten?

Zapfwellengetriebe gibt es in überwiegend in zwei Baugrößen, BG2 und BG3. Zu beachten ist die maximale Leistungsaufnahme der Getriebe. Ein Getriebe der Baugruppe 2 ist für Pumpen bis maximal 25cm³/U geeignet. Zapfwellengetriebe der Baugruppe 3 können für Zahnradpumpen bis 60 cm³/U verwendet werden. Ausnahme sind Übersetzungsgetriebe aus Guss. Dort sind auch größere Hydraulikpumpen einsetzbar.

Gibt es eine Drehrichtungsumkehr bei Zapfwellengetrieben?

Ja. Zapfwellengetriebe bestehen aus einer sogenannten Stirnradstufe. Dadurch findet eine Drehrichtungsumkehr statt. D.h. bei einer Heckzapfwelle, die von hinten betrachtet  nach rechts dreht, braucht man ein Zapfwellengetriebe mit einer rechtsdrehenden Hydraulikpumpe. Bei einer Frontzapfwelle (dreht bei Ansicht von vorne nach links) braucht man ein Zapfwellengetriebe mit einer linksdrehenden Hydraulikpumpe. Das hört sich im ertsen Moment etwas verwirrend an, ist aber so.  

Welches Öl soll ich für ein Zafwellengetriebe verwenden?

Zapfwellengetriebe werden mit Getriebeöl (SAE 90) befüllt und NICHT mit Hydrauliköl. Getriebeöl hat andere Schmiereigenschaften und eine andere Viskosität als Hydrauliköl. Das Getriebe sollte bis zur Hälfte des seitlich angebrachten Schauglases gefüllt werden. Ist zu viel Öl im Getriebe, baut sich im Gehäuse ein Druck auf, was zu Undichtigkeiten des Getriebes führt.  

 

Weitere Informationen finden Sie in unserem Ratgeber